Neues vom

News

Kleve: Das Hospiz Donsbrüggen eröffnet am 1. April

Im Frühsommer 2020 wurde der symbolische Spatenstich für das Hospiz in Donsbrüggen gesetzt.
Foto: KKLE / Thomas Momsen

Mit einem Wortgottesdienst wird das Fundament für Kita und Pfarrheim der Nütterdener Gemeinde St. Antonius Abbas gelegt.

KRANENBURG-NÜTTERDEN |(Jan) Es hat lange gedauert, jetzt wird der nächste Schritt beim Neubau des Kindergartens und Pfarrheims der Nütterdener Gemeinde St. Antonius Abbas getan. Am Donnerstag kommt der Xantener Weihbischof Rolf Lohmann, um den Grundstein für den Bau zu legen. Um 15.30 Uhr beginnt der Wortgottesdienst. Pfarrer Jörg Monier hat einen Stein bestellt. Auf dem steht geschrieben Anno Domini 2022. Dazu wird eine von den Kindern gefüllte Zeitkapsel eingemauert.

Vor drei Jahren startete das Projekt Kindergarten-Neubau. Das Kreisjugendamt hatte eine Anfrage an die Gemeinde gerichtet, ob man nicht mehr Kindern einen Platz anbieten könne. Das hätte die Pfarrei gerne getan. Allein der Platz in der alten Kita fehlte. Der wird mit der Fertigstellung reichlich vorhanden sein. Wann der Neubau fertig sein wird, kann Monier nicht genau sagen: „Ich weiß, dass der Bauherr alles dafür tut, die Arbeiten möglichst schnell abzuschließen.“ Doch sei auch dieser von der aktuellen Lage abhängig, was etwa den Rohstoffmangel betrifft, so der Geistliche.

Der neue Kindergarten sieht ein Modell vor, in dem mehrere verschiedene Altersklassen gemeinsam betreut werden. Fünf Gruppen gibt es. Die jüngsten Kinder sind unter drei Jahre alt. „95 Kinder werden hier einen Platz finden“, sagt Monier. Die neue Einrichtung dürfte für den Nachwuchs wie eine Erlösung sein. Zwischenzeitlich musste eine Gruppe in die Turnhalle ausweichen. Was jetzt noch benötigt wird, sind Erzieherinnen. „Da brauchen wir zwei, drei – aber das ist sicherlich kein spezifisches Nütterdener Problem“, weiß der Geistliche.

Doch freut sich die Gemeinde darüber hinaus auf das neue Pfarrheim. Das schließt an die Kita an und ist 150 Quadratmeter groß. Über 1000 Quadratmeter beträgt die Fläche der neuen Kindertagesstätte. Alles wird auf einer Ebene errichtet. Der Neubau wird sich positiv auf das Gemeindeleben auswirken, glaubt Monier. „Ein Pfarrheim neben einem Kindergarten ist immer eine gute Situation. Hier können dann auch mal gemeinschaftliche Projekte gestartet werden. Das ist ein Effekt, auf den wir hoffen“, erklärt der Pfarrer.

Der Investor, die Gebrüder Siebers, wird neben der Einrichtung noch Wohnungen bauen. Pläne gibt es dafür, begonnen wurde mit den Arbeiten noch nicht.